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wirr
in einem nicht weiter beunruhigenden (weil einen üblichen einzelfall dokumentierenden) artikel mit dem titel <a href="http://derstandard.at/1262209360689/Privacy-Facebook-hatte-Chuck-Norris-Masterpasswort-fuer-alle-User">Facebook hatte "Chuck Norris"-Masterpasswort für alle User</a> finden wir folgende aussage unklarer herkunft (vermutlich die meinung des autors bzw. der autorin):

"Wer Informationen und private Daten auf einer derartigen Website veröffentlicht - wenn auch nur mit eingeschränkter Zugangsberechtigung - muss sich im Klaren sein, dass diese den Betreibern des jeweiligen Portals bekannt sind."

darauf antworte ich: nein. das muss nicht so sein, dass soll nicht so sein, und so zu tun, dass das ganz natürlich und quasi technisch bedingt ist, ist eine verharmlosung, die vermutlich aus technischer ahnungslosigkeit erfolgt, aber manchmal auch mit einer klaren agenda der verschleierung verbunden ist. 

private, nicht für die öffentlichkeit bestimmte daten könnten in den datenbanken solcher services auch verschlüsselt abgelegt werden, und es gibt gute argumente dafür, dass sie so abgelegt werden sollten. eines dieser argumente wäre beispielsweise, dass dem missbrauch durch eindringlinge so von anfang an ein riegel vorgeschoben wird.

ein solches vorgehen zeichnet einen guten service-provider (im sinne des kunden) aus. wenn also die deutsche justiz-ministerin (über die ich durchaus positiv denke, ohne deshalb gleich liberal zu sein) etwas gegen die datensammelwut unternehmen möchte und mehr rechts- und datenschutz für konsument/inn/en erwirken will, dann wären vorschriften in diesem bereich mmn ein guter ansatz.

ein starker proponent eines solchen ansatzes ist das jericho forum [http://www.opengroup.org/jericho/index.htm]

Reposted frompeterpur peterpur

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Schweinderl